Wenn Hände zittern, Blicke stechen und ein einziges „Drei!“ die Luft zerschneidet, dann ist klar: Hier geht es um mehr als nur Karten. Nerven aus Stahl, Glück auf Abruf und ganz viel Herzblut – erstmals suchten die TIROLER gemeinsam mit der Kronenzeitung die besten Watter*innen des Landes. Nach spannenden Bezirksausscheidungen gipfelte alles im großen Finale in Innsbruck – mit zwei frisch gekrönten Watten-Königen.
Dort, wo sonst Versicherungsfälle gelöst werden, flogen an diesem Abend die Karten. Schon beim Betreten der drei Finalsäle in der Zentrale der TIROLER war spürbar: Heute wird’s ernst. Konzentrierte Gesichter, angespannte Stille – und dann plötzlich ein lauter Ruf quer durch den Raum. Jeder Stich ein kleines Drama, jeder Fehler potenziell das Aus. Watten eben – nichts für schwache Nerven.
Generationenduelle, Pokerfaces und zittrige Hände
64 Paare hatten sich durchgesetzt, jetzt ging es um Ruhm, Ehre und Preise im Gesamtwert von über 27.000 Euro. Am Tisch saß die gesamte Bandbreite der Tiroler Watten-Szene: alte Hasen mit jahrzehntelanger Erfahrung trafen auf junge Wilde, die frech, schnell und manchmal völlig unberechenbar spielten. Generationenduelle inklusive.
Gespielt wurde Runde um Runde, stets unter den argwöhnischen Blicken der Gegner*innen. Pokerface war Pflicht, Rechnen sowieso. Zwischen den Partien wurde gefachsimpelt, analysiert und manchmal auch leise geflucht. Sicher geglaubte Siege kippten in letzter Sekunde, Außenseiter wuchsen über sich hinaus – Watten in seiner schönsten Form.
Große Preise, große Gefühle – und ein bisschen Pech
Am Ende waren die Preise zwar hochkarätig, doch für viele war schon das Finale selbst ein Gewinn. „Allein dabei zu sein, ist etwas Besonderes“, sagten Helmuth und Meindl nach ihrem Ausscheiden. Ihr eigens für den Abend zusammengestelltes Kreativ-Outfit brachte zwar Sympathiepunkte, aber leider kein Kartenglück.
Ganz anders bei Paul Meyer aus Osttirol und seinem Partner Meinhard Eiter aus Imst. Die beiden leidenschaftlichen Schachspieler – vereint durch ihre Liebe zum „Spiel der Könige“ – bewiesen, dass strategisches Denken auch beim Watten Gold wert ist. Sie holten sich den Turniersieg, die begehrte TIROLER WATTER-KRONE und Sportartikel-Gutscheine von Sport Norz in Leutasch im Gesamtwert von 7.000 Euro. „Am Ende braucht man bei so einem Turnier auch Glück – und das hatte ich an diesem Abend“, grinste Meyer mit stolzgeschwellter Brust.
Ein Fest für Tirols Lieblingskartenspiel
Was am Ende bleibt? Die Erkenntnis, dass an diesem Abend vor allem eines gewonnen hat: das Watten selbst. Mit der TIROLER WATTER-KRONE haben die TIROLER VERSICHERUNG und die KRONENZEITUNG ein Turnier geschaffen, das Tradition, Wettkampf und Gemeinschaft perfekt verbindet. Und eines ist sicher: Die Vorfreude auf die nächste Auflage mischt sich schon jetzt wie von selbst ins Kartendeck.
Bildnachweis: Christian Forcher