Zu Hauptinhalt springen

Macht des Glück an Seitensprung,
brauch'sch die TIROLER VERSICHERUNG

Tiroler Versicherung

TIROLER Geschichte

1821

1821

Erster Statutenentwurf

„Seine k.k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 5. September 1821 die Errichtung einer Feuer-Assekuranz-Anstalt für Tirol in der Eigenschaft eines freiwilligen privatgesellschaftlichen Vereines ... allergnädigst bewilliget, und ... die anliegenden Statuten dieser Anstalt zu genehmigen geruhet.“

1823

1823

Veröffentlichung der Statuten

Veröffentlichung der Statuten der „Feuer-Versicherungs-Anstalt für Tirol, als ein Privat-Verein, unter Leitung der Stände von Tirol“.

Da die Anstalt keinerlei Gewinn beabsichtigt, beruht sie auf dem Grundsatz der Wechselseitigkeit.
Die Grundzüge der Statuten waren:

  • Die Anstalt erstreckt sich auf Alt-Tirol (inkl. Trentino) und Vorarlberg.
  • Sie ist eine Privatanstalt unter Leitung der Stände.
  • Der Ein- und Austritt steht jedermann frei.
  • Gegenstand der Versicherung können nur Gebäude sein.
1825

1825

Aufnahme des Geschäftsbetriebs und Großbrand in Lienz

Bei einem Großbrand am 16. April werden in Lienz 72 Gebäude, darunter 39 Wohnhäuser, zerstört. Nicht einmal zwei Monate zuvor hatte die TIROLER ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Die Schadenssumme von 67.121 Gulden war für die junge Versicherung ein harter Schicksalsschlag. Das weitere Bestehen stand auf der Kippe.

1829

1829

Ausweitung der Tätigkeit auf Liechtenstein

Die Situation des durch den Großbrand 1825 in Lienz angeschlagenen Unternehmens bessert sich erst mit der Ausdehnung seiner Tätigkeit auf das mit der Monarchie staatsrechtlich und wirtschaftlich eng verbundene Fürstentum.

1847

1847

Brände in 12 Dörfern Welschtirols

Betroffen sind: Darzo, Bedol, Vigo, Madice, Trient, Godenzo, Selemo, Roncio, Lafez, Rivò, Montès, Spormaggiore.

1853

1853

Schrecklicher Dorfbrand in Steinach

In der Nacht vom 16. auf den 17. Jänner 1853, wütete in Steinach am Brenner ein schrecklicher Dorfbrand, durch den 54 Wohnhäuser und eine Reihe von Wirtschaftsgebäuden ganz oder teilweise zerstört wurden. Von den 54 Geschädigten waren 46 (!) bei der TIROLER versichert. Diese leistete 112.665 Goldkronen Entschädigung für den Wiederaufbau.

1875

1875

Mobilien-Brandversicherung

Durch die Gründung der "Tirolisch-Vorarlbergisch Wechselseitigen Mobilien-Brandschaden-Versicherungsanstalt" gilt eine Haftung im Sinne heutiger Vollwertversicherungen.

Die inzwischen geschaffenen drei Gefahrenklassen werden auf fünf erhöht.

1880-1908

1880-1908

Mehrere Großbrände in Nord- und Osttirol

1880| Bei einem Großbrand in Nauders werden 132 Gebäude zerstört.

1897| Die Osttiroler Gemeinde Matrei wird weitgehend zerstört.

1908| Großbrand in Zirl. Die schreckliche Brandkatastrophe vom 21. Juni fordert neun Todesopfer und zerstört 160 Gebäude.

1913

1913

Hauptamtlicher Direktor

Die Reihe der Direktoren eröffnet Karl Ritter von Attlmayr (1913 – 1916). Ihm ist die Einführung wesentlicher Neuerungen und Betriebsverbesserungen trotz schwerer Zeiten zu verdanken.

1919 - 1920

1919 - 1920

Abtrennung Süd- und Welschtirols

Nach dem 1. Weltkrieg verliert die TIROLER ihre Mitglieder in Südtirol und Trentino (mehr als die Hälfte aller Kunden), weil der eigentliche Privatverein aufgrund der Bezeichnung „Landesversicherung“ völkerrechtlich als öffentliches Gut angesehen wird.

1927

1927

Loslösung Vorarlbergs

Der Versicherungsbestand in Vorarlberg wird an die neu gegründete selbstständige Vorarlberger Feuerversicherung übertragen.

1930

1930

Gründung der Tiroler Landeskommission für Brandverhütung

Auf Initiative der Tiroler Landes-Brandschaden-Versicherungs-Anstalt wird die „Landesbrandverhütung“ ins Leben gerufen.

1935

1935

Neuer Hauptsitz der TIROLER

Erwerb des Hauses in der Wilhelm-Greil-Straße 10 in Innsbruck.

Hauptsitz der TIROLER bis heute.

1942 - 1959

1942 - 1959

Großbrände in Serfaus und Kitzbühel

1942| Punkt Mitternacht vom 15. auf den 16. September 1942 schlug der spätere Mesner Hermann Althaler als ­Neunjähriger hektisch die Glocken der Serfauser Dorfkirche: Feuer! Kurz darauf bot sich ein Bild des Grauens. 16 Haushalte mit 89 Personen verloren im Flammenmeer ihr Hab und Gut.

1959| Vielen Kitzbühlern ist die "Schreckensnacht" vom 2. auf den 3. April 1959, in der 280 Feuerwehrmänner im Einsatz waren, noch in lebhafter Erinnerung.

1959

1959

Einführung der Beitragsrückerstattung („Bonus“)

Jeder Versicherungsnehmer erhält seitdem bei entsprechender Vertragsgestaltung einen Prämiennachlass von zehn Prozent.

1964 - 1971

1964 - 1971

Kontinuierliche Ausweitung des Angebots

Das Angebot wird durch die Versicherungen gegen Einbruchdiebstahl, Gebäude-Leitungswasserschaden und Glasbruchschaden, v.a. aber durch Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen sowie eine selbstständige Haushaltsversicherung, Kraftfahrzeuge-, Maschinenbruch-, Reiseeffekten-, Kühlgut- und Elektrogeräteversicherungen erweitert. Einführung der Bündelversicherungen.

1981

1981

Satzungsänderung „Tiroler Landesversicherung V.a.G.“

Konstituierung der Mitgliedervertretung als oberstes Organ. Das höchste Gremium trifft die strategischen Entscheidungen und bestimmt letztlich, wie die Gewinne eingesetzt werden. Es setzt sich aus 30 Personen aus dem Kundenkreis der TIROLER zusammen. Die Vertreter stammen aus allen Landesteilen und aus den verschiedensten Gesellschaftsgruppen.

1982

1982

Personenversicherung

Nach langer Vorbereitungsphase erfolgt mit der klassischen Lebensversicherung der Einstieg in diesen Geschäftszweig.

1998

1998

Neue Marketinglinie

Der einzige eigenständige Universalversicherer im Land startet als TIROLER VERSICHERUNG mit neuem Logo und einer vielbeachteten Werbelinie in eine neue Zukunft.

2004

2004

Tirolissimo

Die TIROLER erhält den Werbepreis Tirolissimo für die beste PR-Kampagne. Vorstand Dr. Walter Schieferer, Ursula Peer, Marketingleiter Martin Reiter und Barbara Buchegger (v.r.n.l.) nehmen den Preis entgegen.

Zwei weitere Auszeichnungen folgen 2006 und 2007 in den Kategorien "Beste PR-Kampagne" & "Beste Berichterstattung".

 

2005

2005

Jahrhundertkatastrophe

Die größte Hochwasserkatastrophe in der Nordtiroler Geschichte - Gesamtschaden: 500 Millionen Euro.

2006

2006

Rückkehr nach Südtirol

Die TIROLER VERSICHERUNG eröffnet in Bozen eine Landesdirektion für Südtirol und ist somit nach 87 Jahren wieder in ihrem einstigen Stammmarkt vertreten.

2009

2009

Weltmeister

Erfolgreiche TIROLER Sponsoringpartner: Manfred Pranger wird Slalomweltmeister, Carina Wasle Weltmeisterin im Wintertriathlon, Andi Kapfinger gewinnt Bronze bei den Paralympics, Lisa Agerer feiert ihr Weltcupdebüt.

2010

2010

200. Tiroler Gemeinde versichert

Mit dem von der TIROLER VERSICHERUNG entwickelten europaweit einzigartigen Versicherungsmodell für Kommunen wird die 200. Tiroler Gemeinde versichert.

2011

2011

TIROLER Jugendclub gegründet

Im April wird der TIROLER Jugendclub gegründet. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und an keine Verpflichtungen gebunden.

2012

2012

Erstes Online-Produkt

Mit der Studentenversicherung „Für’n Studius“ platziert die TIROLER ihr erstes Online-Produkt am Versicherungsmarkt.

2013

2013

Tirolissimo

Für die Kampagne „TIROLERisch gredt im Internet!“ gewinnt die TIROLER den Werbepreis Tirolissimo in der Kategorie „Online Marketing“.

2014

2014

Linger Brüder gewinnen Olympia-Silber

Andreas & Wolfgang Linger gewinnen nach 2 x Gold ihre dritte Olympiamedaille (Silber) und beenden eine äußerst erfolgreiche Sportkarriere. – Die TIROLER Kindervorsorge „Für’n Nachwuchs“ wird erfolgreich am Markt eingeführt.

2015

2015

Erste Immobilien-Investition

Das „Tirol Resort“ in Brixen im Thale ist die erste Immobilien-Investition der TIROLER VERSICHERUNG im Tourismusbereich. – Einführung des Jugendprodukts „Juppidu“.

  • 1821
  • 1823
  • 1825
  • 1829
  • 1847
  • 1853
  • 1875
  • 1880-1908
  • 1913
  • 1919 - 1920
  • 1927
  • 1930
  • 1935
  • 1942 - 1959
  • 1959
  • 1964 - 1971
  • 1981
  • 1982
  • 1998
  • 2004
  • 2005
  • 2006
  • 2009
  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2013
  • 2014
  • 2015