TIROLER
Geschichte

Zusammenhalt seit 1821
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in 200 Jahre Geschichte
2025-2026
2025–2026
Lern-Erlebnisraum Versicherung
Wie funktioniert eine Versicherung? Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen erforschen 9- bis 12-Jährige im Lern-Erlebnisraum Versicherung. Im Mittelpunkt des Projekts stehen vier Holzkojen, die mit wissensvermittelnden Spielen und Rätseln ausgestattet sind. Vorab führen geschulte Pädagog:innen die Kinder in das Thema ein, bevor sie auf Schnitzeljagd durch die Welt der Versicherung gehen.
Erster Changing Place Österreichs
In der Zentrale der TIROLER in der Wilhelm-Greil-Straße öffnet am 21. April der erste Changing Place Österreichs und in der Euregio. Ein Changing Place ist eine speziell ausgestattete Sanitäranlage für Menschen mit schweren Behinderungen und ihre Betreuungspersonen.
TIROLER erhält erneut Top-Arbeitgeber-Siegel und Auszeichnung für Familienfreundlichkeit
Zum neunten Mal in Folge erhält die TIROLER die begehrte Auszeichnung „Top Arbeitgeber“. Zusätzlich erhielt sie mit „audit berufundfamilie“ eine der renommiertesten Auszeichnungen für familienfreundliche Unternehmen in Österreich.
FMVÖ-Recommender-Award
Beim FMVÖ-Recommender-Award 2025 erhielt die TIROLER VERSICHERUNG den Recommender-Award in der Kategorie „Regionalversicherung“ für exzellente Kundenzufriedenheit.
Akkus – unterschätzte Brandgefahr im Privatbereich
Lithium-Ionen-Akkus sind praktische Energiespeicher – doch falsch gelagert oder entsorgt sind sie brandgefährlich. Die TIROLER VERSICHERUNG informiert gemeinsam mit dem Tiroler Landes-Feuerwehrverband und der Entsorgungsindustrie über die Thematik.
Ganztageskinderkrippe „TIROLER Sprossen“ eröffnet
Mit der Eröffnung der Ganztageskinderkrippe „TIROLER Sprossen“ am 24. November setzen TIROLER VERSICHERUNG und Tiroler Sparkasse ein Zeichen für Vereinbarkeit und moderne Arbeitswelten. Die Kinderkrippe TIROLER Sprossen verfolgt ein ganzheitliches, kindzentriertes und beziehungsorientiertes Konzept.
Staatliches Gütesiegel für familienbewusste Personalpolitik
Das staatliche Gütesiegel „berufundfamilie“ setzt einen umfassenden Audit-Prozess voraus. Es wird ausschließlich an Unternehmen verliehen, die – wie die TIROLER – nachhaltige Rahmenbedingungen für echte Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf schaffen.
FrauTIROLER: Für Gewaltprävention und Sensibilisierung
Gewalt gegen Frauen und Kinder und Ungleichbehandlung – gesellschaftliche Probleme, denen in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit zuteilwird. Bereits zum zweiten Mal setzt die TIROLER VERSICHERUNG mit der Initiative FrauTIROLER ein deutliches Zeichen. Insgesamt 31 Projekte, die genau hier ansetzen, werden unterstützt.
Zum zehnten Mal in Folge: TIROLER erhält Top-Arbeitgeber-Siegel
Zeitgemäße Rahmenbedingungen, Vereinbarkeit und eine Unternehmenskultur, die Menschen in den Mittelpunkt stellt: Die TIROLER VERSICHERUNG wird erneut als „Top Arbeitgeber“ ausgezeichnet – zum zehnten Mal in Folge.
TIROLER startet die Initiative „Extremwetterfestes Tirol“
Die TIROLER VERSICHERUNG lädt erstmals zum neuen Expertenformat „Extremwetterfestes Tirol im Gespräch“. Im Mittelpunkt stehen Impulse, wie Tirol seine Siedlungsräume, Häuser, Betriebe und Lebensgrundlagen wirksamer schützen kann. Gleichzeitig startet eine Informationskampagne, um das Land klimaresilienter zu machen.
2020-2024
2020–2024
TIROLER VERSICHERUNG stellt sich ihrer Geschichte
In einem drei Jahre andauernden Projekt hat der Historiker Nikolaus Bliem die Nazizeit in der TIROLER VERSICHERUNG, damals Tiroler Landes-Brandschaden-Versicherungsanstalt, aufgearbeitet. Daraus entstanden ist das Buch „Betriebsführer und Gefolgschaft“.
Staatspreis Werbung
Für die Sprüche-Kampagne zeichnete das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort die TIROLER im Rahmen des Staatspreises Werbung mit einem Sonderpreis aus.
Leading employer
Die nachhaltige Personalpolitik der TIROLER VERSICHERUNG hat überzeugt und so wurde sie nach Bewertung von 40.000 Unternehmen in sämtlichen Branchen und Regionen zum „Leading Employer Österreich“ gekürt.
Vertrauenswürdigste Versicherung Österreichs
In drei Teilkategorien ist die TIROLER VERSICHERUNG im „Markttest Versicherungen 2020“ des renommierten Marktforschungsinstituts „market“ unter den TOP 3 in Österreich: Vertrauen (Platz 1), Kundenbindung (Platz 1) und Preis-Leistungs-Verhältnis (Platz 2).
TIROLER stellt Weichen für die Zukunft
Walter Schieferer und Franz Mair wurden bereits zum fünften Mal als Vorstände der TIROLER VERSICHERUNG bestellt. Damit sind sie das längst dienende Vorstandsduo in Österreichs Versicherungslandschaft. Isolde Stieg zieht in die erweiterte Geschäftsleitung ein.
Staatliches Gütesiegel für lebensphasenbewusste Personalpolitik
Die TIROLER VERSICHERUNG hat eine Vorreiterposition inne, was familien- und lebensphasengerechte Unternehmenskultur angeht. Dafür erhielt sie das staatliche Gütezeichen „Audit berufundfamilie“.
Ein Zeichen gegen Gewalt und Ungerechtigkeit
Gewalt gegen Frauen und Kinder und Ungleichbehandlung – gesellschaftliche Probleme, denen in der öffentlichen Wahrnehmung nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird. Die Initiative FrauTIROLER unterstützt 54 Projekte, die genau hier ansetzen.
Aussiedlung Zentrale
Im Dezember beginnt die Aussiedlung aus der Zentrale, welche bis Februar 2022 abgeschlossen wird. Während des Neubaus residiert die TIROLER im „Zwischenraum“ (ehemaliges ARZ) in der Anton-Melzer-Straße 11
Verwerten statt entsorgen
Vor dem Abriss des Altbestandes der Zentrale öffnete die TIROLER ein letztes Mal ihre Tore für alle. Interessierte konnten Teile des Inventars kostenlos holen und somit weiterverwenden – das ist gelebte Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.
Top Arbeitgeberin
Zum sechsten Mal in Folge gehört die TIROLER zu den besten Arbeitgebern des Landes.
Historienfilm ausgezeichnet
Mit einem historischen Kurzfilm über ihre 200-jährige Geschichte unter dem Titel „1821“ räumte die TIROLER bei den Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien gleich zwei „Victorias“ ab, eine davon für die beste Regie.
Neues Vorstandsduo
Walter Schieferer tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Mag. Franz Mair wird neuer Vorstandsvorsitzender, Mag. Isolde Stieg Vorstandsdirektorin.
Grundsteinlegung Zentrale
Die TIROLER VERSICHERUNG baut das erste Hochhaus aus Holz mit begrünter Fassade in der Innsbrucker Innenstadt. Am 29. November wurde der Grundstein gelegt.
Erneut Auszeichnung für die TIROLER
Zum siebten Mal in Folge wurde die TIROLER VERSICHERUNG zur Top Arbeitgeberin gekürt.
TIROLER beginnt mit Holzbau im Innsbrucker Zentrum
Die TIROLER VERSICHERUNG baut das erste Hochhaus aus Holz mit begrünter Fassade in der Innsbrucker Innenstadt. Anfang Juni trafen die ersten Holzmodule ein.
Firstfeier für die neue Zentrale der TIROLER
Alles im Plan – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Am 23. November lud die TIROLER VERSICHERUNG Baufirmen, Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft sowie Partner:innen auf die Bau(m)stelle.
TIROLER setzt ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz
Seit April ist die neue Werbekampagne der TIROLER VERSICHERUNG zu sehen. Die Regionalversicherung steht für Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt ein.
Top Arbeitgeber
Bereits zum achten Mal in Folge wurde die TIROLER als TOP Arbeitgeberin ausgezeichnet. Der einzige Tiroler Universalversicherer ist somit auch 2024 wieder unter den 300 besten Arbeitgebern Österreichs.
Lern-Erlebnisraum Versicherung
Der Lern-Erlebnisraum Versicherung vermittelt das Thema Versicherung kindgerecht und erklärt, wie man Unfälle vermeidet und was zu tun ist, wenn trotzdem etwas passiert.
klimaaktiv-Gold-Siegel
1000 Punkte von 1000 – mit der maximalen Punktezahl erhielt die neue Zentrale der TIROLER das klimaaktiv-Gold-Siegel und damit die höchste Auszeichnung im Bereich nachhaltiges Bauen.
Bezug der neuen Zentrale
Mit dem 29. Juli kehren das Kundenbüro und die Zulassungsbehörde als Erstes in die Wilhelm-Greil-Straße 10 zurück. Bis Mitte November werden die oberen Stockwerke bezogen. Die offizielle Eröffnung findet am 27. November statt.
2010-2019
2010–2019
200. Tiroler Gemeinde versichert
Mit dem von der TIROLER VERSICHERUNG entwickelten europaweit einzigartigen Versicherungsmodell für Kommunen wird die 200. Tiroler Gemeinde versichert.
Erste Werbekampagne in Südtirol
Die erste Werbekampagne der TIROLER in Südtirol findet ein sehr positives Echo.
Eröffnung der neuen Landesdirektion Südtirol im Citytower in Bozen.
TIROLER Jugendclub gegründet
Im April wird der TIROLER Jugendclub gegründet. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und an keine Verpflichtungen gebunden.
TIROLER Tiefgarage
Mit dem Bau der TIROLER Tiefgarage wird das Parkproblem in der Innenstadt verbessert.
Erste Online-Versicherung
Mit der Studierendenversicherung „Für’n Studius“ platziert die TIROLER ihr erstes Online-Produkt am Versicherungsmarkt.
Tirolissimo
Für die Kampagne „TIROLERisch gredt im Internet!“ gewinnt die TIROLER den Werbepreis Tirolissimo in der Kategorie „Online Marketing“.
Linger Brüder gewinnen Olympia-Silber
Andreas & Wolfgang Linger gewinnen nach 2 x Gold ihre dritte Olympiamedaille (Silber) und beenden eine äußerst erfolgreiche Sportkarriere. Die TIROLER Kindervorsorge „Für’n Nachwuchs“ wird erfolgreich am Markt eingeführt.
Erste Tourismus-Investition
Das „Tirol Resort“ in Brixen im Thale ist die erste Immobilien-Investition der TIROLER VERSICHERUNG im Tourismusbereich. Einführung des Jugendprodukts „Juppidu“.
Neugestaltung Kundenbüro Innsbruck
Neugestaltung des Kundenbüros in Innsbruck durch moderne, helle und kundenfreundliche Räume.
TIROLER gewinnt Recommender Award
Die TIROLER gewinnt den Recommender Award 2017 als beste Regionalversicherung Österreichs.
TIROLER rüstet Immobilien mit Rauchwarnmeldern aus
Das Land Tirol, die TIROLER VERSICHERUNG und der Landesfeuerwehrverband starteten eine Informationsoffensive zur Nachrüstung mit Rauchwarnmeldern. Die TIROLER stattete in diesem Zuge alle ihre Immobilien, insbesondere Mietwohnungen, mit Rauchmeldern aus.
TIROLER bietet umfassendes Gesundheitsprogramm
Unter dem Motto „TIROLERisch Gsund“ bietet die TIROLER VERSICHERUNG ihren Mitarbeiter:innen ein umfassendes Gesundheitsprogramm.
Die TIROLER wird mehrfach ausgezeichnet
Die TIROLER wird vom Wirtschaftsmagazin TREND als attraktivste Arbeitgeberin ausgezeichnet und erhält das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung.
2000-2009
2000–2009
Walter Schieferer und Franz Mair – Vorstandsduo
Walter Schieferer und Franz Mair übernehmen im beginnenden 3. Jahrtausend als neues Vorstandsduo die TIROLER VERSICHERUNG.
Flexible Arbeitszeiten
Einführung flexibler Arbeitszeiten zwischen 7 und 19 Uhr und eines Pensionskassenmodells für alle Mitarbeiter:innen.
TIROLI wird geboren
TIROLI – das Maskottchen der TIROLER und das kleine, grüne Helferlein wird geboren.
Kundenbüro in Telfs
In Telfs wird ein neues, großräumiges und leicht erreichbares Kundenbüro eröffnet.
Sponsorvertrag mit Manni Pranger
Der „Stier aus Gschnitz“, Manfred Pranger, schließt seinen ersten Sponsorvertrag mit der TIROLER ab. Die erfolgreiche Partnerschaft hält bis zu Prangers Karriereende an.
Abfertigung neu
Die TIROLER bringt "Abfertigung neu" als eigenes Produkt auf den Markt.
Tirolissimo
Die TIROLER erhält den Werbepreis Tirolissimo für die beste PR-Kampagne. Vorstand Walter Schieferer, Ursula Peer, Marketingleiter Martin Reiter und Barbara Buchegger (v.r.n.l.) nehmen den Preis entgegen.
Zwei weitere Auszeichnungen folgen 2006 und 2007 in den Kategorien "Beste PR-Kampagne" & "Beste Berichterstattung".
Neues Gehaltsschema
Für die Mitarbeiter:innen eröffnet ein neues Gehaltsschema zusätzliche Verdienstmöglichkeiten und mit dem „TIROLER Bonus“ wird Mehrleistung belohnt.
Jahrhundertkatastrophe
Die größte Hochwasserkatastrophe in der Nordtiroler Geschichte – Gesamtschaden: 500 Millionen Euro.
Massive Schneedruckschäden
Durch heftigen Schneefall kommt es in vielen Landesteilen zu massiven Schneedruckschäden. Ganze Dächer stürzen dabei ein.
Neue Satzung – neuer Firmenwortlaut
Die TIROLER erhält eine neue Satzung und ändert den Firmenwortlaut von TIROLER LANDESVERSICHERUNG V.a.G. auf TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.
Rückkehr nach Südtirol
Die TIROLER VERSICHERUNG eröffnet in Bozen eine Landesdirektion für Südtirol und ist somit nach 87 Jahren wieder in ihrem einstigen Stammmarkt vertreten.
Modernste Telefonie
Ausstattung mit einer topmodernen Telefonanlage durch Umstellung auf Voice over IP.
Einzigartiges TIROLER Gemeindeprodukt
Einführung des innovativen und am Markt einzigartigen TIROLER Gemeindeproduktes, auf das über 85 % der Tiroler Gemeinden vertrauen.
Eröffnung Zweigniederlassung in Hall
Eröffnung der Zweigniederlassung Hall in Form eines energieeffizienten Baus.
Einweihung TIROLER Saal
Modernisierung der Zentrale in Innsbruck: TIROLER Saal mit bis zu 100 Sitzplätzen, das ganze Haus wird barrierefrei gestaltet und eine Bürobrücke zwischen Haupthaus und Stöcklgebäude errichtet.
Weltmeister
Erfolgreiche TIROLER Sponsoringpartner: Manfred Pranger wird Slalomweltmeister, Carina Wasle Weltmeisterin im Wintertriathlon, Andi Kapfinger gewinnt Bronze im Riesenslalom bei der Para-Ski-Weltmeisterschaft, Lisa Agerer feiert ihr Weltcupdebüt.
1950-1999
1950–1999
Großbrände in Serfaus und Kitzbühel
1942 Punkt Mitternacht vom 15. auf den 16. September 1942 schlug der spätere Mesner Hermann Althaler als Neunjähriger hektisch die Glocken der Serfauser Dorfkirche: Feuer! Kurz darauf bot sich ein Bild des Grauens. 16 Haushalte mit 89 Personen verloren im Flammenmeer ihr Hab und Gut.
1959 Vielen Kitzbühlern ist die "Schreckensnacht" vom 2. auf den 3. April 1959, in der 280 Feuerwehrmänner im Einsatz waren, noch in lebhafter Erinnerung.
Einführung der Beitragsrückerstattung („Bonus“)
Bei entsprechenden Verträgen können Mitglieder abhängig vom Unternehmensergebnis eine Rückerstattung erhalten.
Heinrich Süß wird Direktor
Kommerzialrat Heinrich Süß übernimmt die Agenden als Direktor der TIROLER VERSICHERUNG.
Direktor Anton Koller
Direktorstellvertreter Dr. Anton Koller, seit 1946 im Unternehmen, übernimmt nach dem frühen Tod Nayers die Leitung der TIROLER.
Direktor Hermann Nayer
Hermann Nayer, der sich vom Angestellten bis in die Führungsspitze emporgearbeitet hatte, übernimmt die TIROLER.
Kontinuierliche Ausweitung des Angebots
Das Angebot wird durch die Versicherungen gegen Einbruchdiebstahl, Gebäude-Leitungswasserschaden und Glasbruchschaden, v.a. aber durch Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen sowie eine selbstständige Haushaltsversicherung, Kraftfahrzeuge-, Maschinenbruch-, Reiseeffekten-, Kühlgut- und Elektrogeräteversicherungen erweitert. Einführung der Bündelversicherungen.
Satzungsänderung „Tiroler Landesversicherung V.a.G.“
Konstituierung der Mitgliedervertretung als oberstes Organ. Das höchste Gremium trifft die strategischen Entscheidungen und bestimmt letztlich, wie die Gewinne eingesetzt werden. Die Mitgliedervertretung bestand damals aus 30 Personen aus dem Kundenkreis der TIROLER. Die Vertreter stammen aus allen Landesteilen und aus den verschiedensten Gesellschaftsgruppen.
Personenversicherung
Nach langer Vorbereitungsphase erfolgt mit der klassischen Lebensversicherung der Einstieg in diesen Geschäftszweig.
Direktor Prok. Rupert Tschack
Prok. Rupert Tschack – seit 1972 Direktorstellvertreter - wird zum Vorstandsdirektor bestellt.
Erstmals Dreiervorstand
Dr. Bruno Wozak und Norbert Keller ziehen im April in den Vorstand ein, Vorsitzender ist Direktor KR Dipl.-Vw. Dr. Anton Koller.
Eigene EDV-Abteilung
Errichtung einer eigenen EDV-Abteilung, um am Puls der Zeit zu sein.
Neue Marketinglinie
Die einzige eigenständige Universalversicherung im Land startet als TIROLER VERSICHERUNG mit neuem Logo und einer vielbeachteten Werbelinie in eine neue Zukunft.
Neue Produkte
Einführung des neuen Rentenversicherungstarifs „Dolce Vita“ und der Naturgewaltenversicherung „H.E.L.P. alpin“.
1900-1949
1900–1949
Brand vernichtet Mitterolang
Ein Großbrand vernichtet am 29. Juli fast das ganze Dorf Mitterolang. 31 Häuser samt Wirtschaftsgebäuden sind vollständig ausgebrannt, zerstört sind der Dachstuhl und das Turmgebälk der Kirche, die Glocken heruntergestürzt.
Großbrand in Zirl
Die schreckliche Brandkatastrophe vom 21. Juni fordert neun Todesopfer und zerstört 160 Gebäude.
Hauptamtlicher Direktor
Die Reihe der Direktoren eröffnet Karl Ritter von Attlmayr (1913 – 1916). Ihm ist die Einführung wesentlicher Neuerungen und Betriebsverbesserungen trotz schwerer Zeiten zu verdanken.
Matrei am Brenner wird Raub der Flammen
Matrei am Brenner („Deutsch-Matrei“) wird ein Raub der Flammen. Mehr als der halbe Ort lag in Schutt und Asche. Durch Versicherungszahlungen, Unterstützung von Staat und Land sowie durch Spendensammlungen konnte mit dem Wiederaufbau rasch begonnen werden.
Willibald Hosp - Direktor
Willibald Hosp wird Direktor (bis 1920). Ihm gelang es, die Schwierigkeiten im 1. Weltkrieg und beim Zusammenbruch 1918 zu meistern.
Abtrennung Süd- und Welschtirols
Nach dem 1. Weltkrieg verliert die TIROLER ihre Mitglieder in Südtirol und Trentino (mehr als die Hälfte aller Kund:innen), weil der eigentliche Privatverein aufgrund der Bezeichnung „Landesversicherung“ völkerrechtlich als öffentliches Gut angesehen wird.
Christian Greiderer - Direktor
Christian Greiderer wird Direktor der TIROLER. Er kämpfte tatkräftig und erfolgreich gegen die Rückwirkungen der Inflation auf die Unternehmensentwicklung.
Andreas Bachmann - Direktor
Andreas Bachmann übernimmt die TIROLER als Direktor bis 1929. Er leitete die Modernisierung durch Einführung neuer Satzungen, Übergang zum Polizzensystem und andere Maßnahmen ein.
Großbrand im Haus der Barmherzigen Schwestern
Großbrand im Haus der Barmherzigen Schwestern in Ried, das aufgrund der damaligen Inflation mit ca. einer Milliarde (!) Schilling versichert war.
Loslösung Vorarlbergs
Der Versicherungsbestand in Vorarlberg wird an die neu gegründete selbstständige Vorarlberger Feuerversicherung übertragen.
Landes-Oberrechnungsrat Theodor von Preu
In diesem Jahr verstirbt Landes-Oberrechnungsrat Theodor von Preu. Die Einführung der Rückversicherung bildete eines der wichtigsten Geschehnisse während seiner Amtszeit.
Brandverhütung auf der Innsbrucker Herbstmesse
Auf der Innsbrucker Herbstmesse richtet die TIROLER mehrere Kojen zum Thema Brandverhütung ein.
Hofrat Josef Dobin
Im Mai 1929 wird Hofrat Josef Dobin Direktor der TIROLER. Er leitet diese bis 26. November 1949 (unterbrochen von März 1938 bis Mai 1945).
Gründung der Tiroler Landeskommission für Brandverhütung
Auf Initiative der Tiroler Landes-Brandschaden-Versicherungs-Anstalt wird die „Landesbrandverhütung“ ins Leben gerufen.
Zahlreiche Brandstiftungen
Die 1930er Jahre beginnen mit zahlreichen Brandstiftungen. Es wird nach den Tätern gefahndet, für die Ergreifung werden 5.000 Schilling Belohnung ausgesetzt.
Großbrand in Fließ
Vom 11. auf den 12. Oktober 1933 brach in Fließ ein Großbrand aus, der die Kirche und ca. 13 Anwesen vernichtete, etwa 16 Parteien wurden obdachlos. Als Brandursache vermutete man Brandlegung.
Ermordung von Bundeskanzler Dollfuss
Die Ermordung von Bundeskanzler Dollfuss sorgt in ganz Österreich für Aufregung. Am Haus der Landes-Brandversicherung wird die schwarze Flagge gehisst und ein Bild des Kanzlers angebracht, da sich in diesem Haus auch der Sitz der Heimwehr befindet.
Neuer Hauptsitz der TIROLER
Erwerb des Hauses in der Wilhelm-Greil-Straße 10 in Innsbruck. Bis zum Neubau der heutigen Zentrale im Jahr 2022 bleibt das Haus Hauptsitz der TIROLER.
Lichtbildausweise für den Außendienst
Die Mitarbeiter:innen im Außendienst erhalten erstmals Lichtbildausweise mit der Vollmacht zum Inkasso der Prämien.
Unverzinsliche Darlehen für Gemeinden und Feuerwehren
Die TIROLER unterstützt Gemeinden und Feuerwehren durch unverzinsliche Darlehen zum Motorspritzenankauf und stellt 250 Eisenbahnwaggons Portlandzement zum Bau von Feuerlöschbehältern kostenlos zur Verfügung.
Betriebsführer und Gefolgschaft
Die Nazis entheben Direktor Josef Dobin und seinen Stellvertreter Albert Breit ihrer Funktionen und setzen NS-Mitglied Dr. Ekkehard Pesendorfer als Leiter der Tiroler Landesbrandschadenanstalt ein. Die NS-Zeit in der TIROLER wurde von Nikolaus Bliem wissenschaftlich aufgearbeitet und unter dem Titel „Betriebsführer und Gefolgschaft“ in Buchform veröffentlicht.
Direktor Albert Breit
Der bisherige Direktorstellvertreter Albert Breit wird von der Landesregierung zum neuen Leiter der TIROLER ernannt.
1821-1899
1821–1899
Kaiserliche Genehmigung
„Seine k.k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 5. September 1821 die Errichtung einer Feuer-Assekuranz-Anstalt für Tirol in der Eigenschaft eines freiwilligen privatgesellschaftlichen Vereines ... allergnädigst bewilliget...“
Veröffentlichung der Statuten
Veröffentlichung der Statuten der „Feuer-Versicherungs-Anstalt für Tirol, als ein Privat-Verein, unter Leitung der Stände von Tirol“.
Da die Anstalt keinerlei Gewinn beabsichtigt, beruht sie auf dem Grundsatz der Wechselseitigkeit.
Die Grundzüge der Statuten waren:
- Die Anstalt erstreckt sich auf Alt-Tirol (inkl. Trentino) und Vorarlberg.
- Sie ist eine Privatanstalt unter Leitung der Stände.
- Der Ein- und Austritt steht jedermann frei.
- Gegenstand der Versicherung können nur Gebäude sein.
Aufnahme des Geschäftsbetriebs und Großbrand in Lienz
Bei einem Großbrand am 16. April werden in Lienz 72 Gebäude, darunter 39 Wohnhäuser, zerstört. Nicht einmal zwei Monate zuvor hatte die TIROLER ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Die Schadenssumme von 67.121 Gulden war für die junge Versicherung ein harter Schicksalsschlag. Das weitere Bestehen stand auf der Kippe.
Ausweitung der Tätigkeit auf Liechtenstein
Die Situation des durch den Großbrand 1825 in Lienz angeschlagenen Unternehmens bessert sich erst mit der Ausdehnung seiner Tätigkeit auf das mit der Monarchie staatsrechtlich und wirtschaftlich eng verbundene Fürstentum.
Brände in 12 Dörfern Welschtirols
Betroffen sind: Darzo, Bedol, Vigo, Madice, Trient, Godenzo, Selemo, Roncio, Lafez, Rivò, Montès, Spormaggiore.
Schrecklicher Dorfbrand in Steinach
In der Nacht vom 16. auf den 17. Jänner 1853, wütete in Steinach am Brenner ein schrecklicher Dorfbrand, durch den 54 Wohnhäuser und eine Reihe von Wirtschaftsgebäuden ganz oder teilweise zerstört wurden. Von den 54 Geschädigten waren 46 (!) bei der TIROLER versichert. Diese leistete 112.665 Goldkronen Entschädigung für den Wiederaufbau.
Mobilien-Brandversicherung
Durch die Gründung der "Tirolisch-Vorarlbergisch Wechselseitigen Mobilien-Brandschaden-Versicherungsanstalt" gilt eine Haftung im Sinne heutiger Vollwertversicherungen.
Die inzwischen geschaffenen drei Gefahrenklassen werden auf fünf erhöht.
Brandunglück in Nauders
Am 3. März wütet ein Großfeuer, bei dem 83 Wohnhäuser und 72 Wirtschaftsgebäude verbrennen.
Brandunglück in Malè
Am 24. Juli wütet ein Großfeuer, bei dem 80 Gebäude zerstört und 146 Familien mit insgesamt 900 Personen obdachlos werden.
Dorfbrand in Nassereith
Im Juni werden 42 Häuser eingeäschert, 70 Parteien sind obdachlos, es ist auch eine Tote zu beklagen.
Brandkatastrophe in Matrei i.O.
Die Osttiroler Gemeinde Matrei (Windisch-Matrei) wird am 10. Mai durch eine Brandkatastrophe weitgehend zerstört. Innerhalb von drei Stunden stehen 78 Objekte in Flammen.